Yton-Hasen

Zugegeben – eine Woche nach Ostern einen Hasen vorzustellen ist nicht das, was man auf der Höhe der Zeit zu sein nennt. Aber das macht nichts, denn der abgebildete Nager ist so dauerhaft und zeitlos, daß man ihn zu jeder Zeit des Jahres präsentieren darf. Zwar befindet sich auf seinem Rücken eine Mulde, in der auch ein paar Eier Platz fänden, ich habe sie aber schon mit Blumen der Sorte Dachwurz bepflanzt. Auch an ein Abflußloch für Regenwasser habe ich natürlich gedacht.

Er sieht mit den Altersflecken ein wenig wie der Große Onkel von Pippi Langstrumpf aus, nicht wahr?

Das Material, aus dem ich den Hasen gefertigt habe, läßt das Herz eines jeden wahren Bildhauers, der etwas auf sich hält, vor Schmerzen zusammenzucken. Yton -arrrgh – schon liegt er röchelnd auf dem Rasen. Unter Granit tut er’s nicht. Doch so viel Zeit wie er habe ich nicht. Möchte man mal eben zwischendurch einen Nachmittag lang schöpferisch tätig sein und am Abend froh und erschöpft das fertige Werk genießen, ist Yton genau das richtige Material – gleich nach Butter, aber dauerhafter. Mit einer alten Säge stutzt man den Block, mit einer groben Feile gibt man die Konturen vor, mit feinem Werkzeug arbeitet man die Details heraus. Ein Nachmittag! Ich schwöre!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s