Aurorafalter

Sie fliegen wieder oder, genau genommen, noch, diese allerliebsten kleinen bunten Vertreter der Weißlinge. In den vergangenen Tagen sah ich sie mehrmals und hatte die Gelegenheit, ihnen so nahe zu kommen, daß mir die unten folgenden Fotographien gelingen konnten. Die Falter halten recht gut still, wenn man sich gaaanz langsam bewegt.

Weiblicher Aurorafalter, in Tarnhaltung

Männchen und Weibchen unterscheiden sich, wie so oft. Die leuchtenden orangefarbenen Flächen sind den Kerlen vorbehalten, die tarnende Fleckung an der Unterseite der Flügel ist beiden Geschlechtern gemein. ‚Aurora‘ bedeutet übrigens Morgenröte und bezieht sich nicht etwa auf die Tageszeit des Fluges, sondern auf das leuchtende orange. Aufgrund der puscheligen Behaarung nenne ich sie bisweilen auch ‚Angora-Falter‘, und zwar kurz vor der Schur.

Männlicher Aurorafalter, auch in Tarnhaltung

Sie suchen gerne Kreuzblüter wie Kohl, Raps, Knoblauchrauke oder Wiesenschaumkraut auf, also noch recht häufige Pflanzen. Auf diesen legen sie ihre Eier ab. Die Raupen verpuppen sich im Frühsommer und ruhen 10 Monate bis zum folgenden Frühjahr.

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