Der Osterhase

Hört nur, ich hab ein Häschen geseh’n!

So schwer beladen, kann kaum noch steh’n.

Und wie ich so stehe und staun und mich frag:

‚Was treibt’s so heimlich am heutigen Tag?‘,

fällt mein Blick in die Kiepe, die große und schwere.

Dort herrscht mitnichten gähnende Leere.

Gefüllt ist sie mit leck’ren Sachen,

die brave Kinder glücklich machen.

 

Des Waidmanns Herz in meiner Brust

Hüpft freudig  auf vor lauter Lust.

Ich lege an, mit beiden Rohren

treff ich ihn zwischen die Ohren,

blas ihm die Lebenslampe aus,

freu mich schon auf den Hasenschmaus.

Und dazu, welch eine Feier,

gibt’s viele leck’re Ostereier.

mp©

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5 Gedanken zu “Der Osterhase

  1. Immerhin wird in meinem Gedicht ’nur‘ der Osterhase erlegt. In einem berühmten Gedicht von Loriot(‚Advent‘) muss der Förster dran glauben, wird waidmännisch zerlegt und fein eingepackt an die Armen verschenkt. Dagegen ist mein Gedicht Kita-tauglich. Aber ich bin eben nicht Loriot… 🙂

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