Selten gesehene Pflanzen im Garten

Heute möchte ich euch einige Pflanzen vorstellen, die in unseren Gärten völlig zu Unrecht selten zu sehen sind.

Die Schwalbenwurz ist eine einheimische Staude und gedeiht besonders gut auf kalkhaltigen Böden. Sie wird bis 40 cm hoch und erfreut mit ihren zarten Blüten.

Der einheimische Schneeball bildet große Sträucher und schmückt sich im Mai mit zahlreichen Blütendolden, deren äußere Blüten unfruchtbar, aber auffällig sind, während die inneren Blüten klein, aber fruchtbar sind. Aus ihnen entstehen im Herbst leuchtend rote Beeren, die ab Ende des Winters von vielen Vögeln verzehrt werden.

Der Kohl, gemeint sind hier alle Abkömmlinge des einheimischen wilden Kohles, wie er z. B. heute noch auf den Helgoländer Klippen vorkommt, bildet bei uns selten Blüten, und zwar aus einem einfachen Grund: wir essen ihn vorher. Tun wir das nicht, bedankt er sich im 2. oder 3. Jahr mit zahllosen Blüten, die denen des Raps ähneln. Also: einfach mal eine Pflanze stehen lassen…

Die Blüten der Zimthimbeere erinnern eher an eine Rose als an eine Himbeere, und doch gehören sie zweifelsohne zu letzterer Gattung. Sie werden gerne von Hummeln aufgesucht und bilden Beeren, die etwas fade schmecken. Man unterscheidet zwei Arten, die sich durch ihre Blütenfarbe – weiß und rosa – unterscheiden, ansonsten aber sehr ähnlich sind.

Advertisements

6 Gedanken zu “Selten gesehene Pflanzen im Garten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s