Immer mal wieder apathisch

Vor 14 Tagen operiert, ausgeleierte Beinvene des rechten Beines auf ganzer Länge entfernt,

dann: eine Woche fortschreitende Genesung, gute Zeit, da kaum beeinträchtigt,

das heftige Echo dann ab Montag: zunehmende Wundschwellung, gesteigerte Empfindlichkeit, Austritt von Wundwasser,

in guten Momenten zwischendurch ‚Wundwassergelee, isotonisch und proteinreich‘ erfunden,

dann, vergangene Nacht: starke Schmerzen, kaum geschlafen, Ibu 800 eingeworfen, ferngesehen bis um 3:00, apathisch,

und heute morgen: Oberarzt erweitert mit Skalpell die Wunde, kein Eiter, keine Infektion, trotzdem Antibiotikum, Hausarzt schüttelt den Kopf, ich auch, und immer wieder apathisch, echt scheisse.

45 Gedanken zu “Immer mal wieder apathisch

  1. Das liest sich ganz und gar un-like-lich, aber von dir zu lesen und die Gelegenheit zu haben, dir die Daumen zu drücken, dass diese Probleme bald der Vergangenheit angehören und du wieder gazellengleich unterwegs sein kannst, das finde ich dann auch wieder gut. *ganzfestedrückkkkkk*

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  2. Klingt alles andere als gut und hoffe, wünsche dir vom ganzen Herzen, dass es keiner dieser extrem hartnäckigen Keime ist, was ich schon mal bei bzw nach einer Fuß – OP hatte.
    Drück dir ganz dolle die Daumen für schnelle Genesung! ✊✊🍀🌞

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  3. Oh Martin, du Armer – das klingt nicht schön… Aus meiner Erfahrung mit Gesund-Werden hilft extrem gut: Sich immer wieder vorstellen (wenn´s geht, gerne auch 10 mal am Tag!! kein Witz!!), dass das Bein wieder tipptopp ist UND vor allem: die guten Gefühle, die dazu gehören! Ohne die geht es nicht! Also z. B., stell dir vor, dass du dein Bein anschaust, wie es wieder völlig gesund aussieht! Und wie erleichtert du bist! Dass du läufst und läufst und dein Bein macht das mit – und wie froh und dankbar du bist! Dass du am Flughafen am Einchecken bist und weißt: mein Bein kann das – und wie extrem dankbar du sein wirst!

    Was sich jetzt vielleicht esoterisch anhört, ist pure Biochemie: dein Hirn kann nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheiden (deswegen z. B. zittrige Knie und nasse Finger beim Gedanken an eine Prüfung, obwohl sie ja noch gar nicht angefangen hat) – und schüttet schon mal die entsprechenden Hormone und Botenstoffe aus, die in deinem Fall jetzt u. a. dein Immunsystem aktivieren und Dopamin und Serotonin, etc. produzieren – alles guter Scheiß! 😉

    Es wird, Martin! Alles, alles Gute!

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    • Liebe Carola, wie gut, dass ich über meinen Schatten gesprungen bin und ‚mein Leid‘ hier öffentlich gemacht habe, nur so konnte mir der Segen deiner Worte der der guten Wünsche von euch allen zuteil werden. Ich neige sonst eher dazu, sowas mit mir selber auszumachen. Ich verspreche dir, deinem Rat zu folgen und drücke dich ganz herzlich!
      Liebe Grüße
      Martin

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  4. Die Entwicklung ist aber gar nicht berauschend ….Das tut mir leid zu hören! Ich wünsche dir sehr, dass die Ursache zu ermitteln ist oder aber unabhängig davon die Antibiotika, die man dir jetzt – ohne Hinweis auf Entzündung im Körper – verschrieben hat, eine Wirkung zeigen und die Schwellungen zum Abklingen bringen. Starke Schmerzen und teilweise Apathie – übel. Diese Umstände machen natürlich obendrein unruhig.
    Eine solche zeitverzögerte Reaktion hatte ich damals nicht, nur normale Schwellungen und Blutergüsse, die abklingen mussten, was dauerte. Hat der Arzt evtl. die Vermutung geäußert (ich komme jetzt sponan durch deinen Begriff Wundwasser im Zusammenhang mit Schwellung darauf, dass sich vielleicht. ein Lymphstau gebildet haben könnte?
    Es ist aber müßig blind herumzutippen. Ich kann dir nur herzlich schnelle Besserung wünschen und mit Ecuador würde ich mich jetzt gedanklich noch nicht so herumschlagen. Bis dahin ist es zum Glück noch einige Zeit hin, und im Moment lässt sich das einfach gar nicht absehen. Weder so, noch so.
    Alles Gute!

    LG Michèle

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    • Liebe Michèle(mein erster Akzent grave! 🙂 ), es sieht wirklich nach einem Lymphstau aus, und seit heute nehme ich auch das Antibiotikum. Bei der heutigen Wundversorgung deutete der Arzt an, dass er an stationäre Aufnahme denke, wenn sich der Zustand nicht bis Montag verbessere…nun, ich gedulde mich…ganz lieben Dank für deine Anteilnahme!

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