Februar

Der Monde kürzester im Jahr

heißt zweifelsohne Februar.

Er ist des Jänners kleiner Bruder –

und fast genauso kalt, das Luder.

*

Kein Vogelsang, kein Blumenduft

dringt durch die neblig kalte Luft.

In ihm hat man sich schon die Ohren

und manches and’re abgefroren.

*

Auch ist der Farbenrausch ihm fremd.

Er geht in klammem grauem Hemd.

Die Dinge, die ihn bunter machen,

entfahren trunk’ner Jecken Rachen.

*

Das einzig schöne an dir ist,

dass du so schnell vorüber bist.

Ich bitte dich: räum schnell das Feld

auf dass der Frühling Einzug hält.

©m.p.

7 Gedanken zu “Februar

  1. Es ist zwar noch nicht Februar, aber ich bin ganz bei Dir! Das einzig Wahre ist der Frühling!
    Trotzdem muss ich gestehen, dass ich mich freue, morgen früh durch frischen, weißen, unberührten Schnee zu stapfen, wenn ich Schrippen (Brötchen) holen gehe (habe eben am dunklen Küchenfenster Schneeflocken fallen sehen – und auf dem gegenüberliegenden Dach lag schon ein Schneetuch); hoffentlich…
    Der Winter war noch garnicht richtig da – seit ich im Homeoffice sitze (Heimarbeit?), bekomme ich kaum noch etwas mit von der Welt – und in genau einem Monat sollen die Bauern ihre Rösslein schon wieder anspannen; mensch Madddin, lass langsam gehen!
    In Abwandlung eines 70er Jahre Hits singe ich derweil: „Wann wirds mal wieder richtig Winter?“
    Der Winter ist eine gute Zeit, um gut(e) Gedichte zu schreiben. Carpe diem! Nutze die Zeit! Mach weiter so!
    Liebe Grüße in des Dichters Werkstatt!
    J:)

    Gefällt 1 Person

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