Gerade hatte ich Besuch…

Es tummelt sich im Blumenkasten vor dem Küchenfenster und sucht Erdnusskrümel, die von der Piepshow heruter gerieselt sind.

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Rosensämlinge

Die Rosenbabys gedeihen prächtig.

Sind vor 4 Wochen gekeimt und entstammen 2 Zuchtexperimenten: Rosa sempervirens x Rosa Melli und Rosa sempervirens x Rosa Wüstling. Wo ich die alle lassen soll, ist mir noch unklar…😊

Die Schlehenblüte…

…hat begonnen.

Die Blüten treiben vor den Blättern und sind etwas kleiner als die Blüten der etwas früher treibenden Kirschpflaumen.

ein blühender Schlehenbusch

eine blühende Kirschpflaume

Die ersten Blätter der Kirschpflaumen erscheinen zusammen mit den Blüten, bei den Schlehen folgen sie der Blüte.

Ein schönes Beispiel…

…für die Regenerationsfähigkeit in der Natur ist diese umgestürzte Traubenkirsche, die ich gerade während eines Spaziergang fotografierte. Der liegende Baum hatte noch so viel Kraft, dass die den Boden berührenden Äste Wurzeln schlagen konnten und so dieses Dickicht bildeten.

Pflanzenportrait: das Muschelblümchen

Niemand weiß, warum das Muschelblümchen in Deutschland nicht heimisch ist. Wie die meisten waldbewohnenden Pflanzen wurde es während der Eiszeiten östlich und westlich der vergletscherten Alpen nach Süden abgedrängt, um mit der Wiedererwärmung vor 11.000 Jahren den Weg zurück nach Norden anzutreten. Dabei blieb es aber, im Gegensatz zu anderen Pflanzen wie den Windröschen oder den Akeleien, mit denen es nahe verwandt ist, auf halbem Wege hängen. Vielleicht legt es gerade auch nur eine mehrtausendjährige Pause ein, um dann noch einmal richtig einen Zacken zu zu legen. Tatsache ist: es steckt im Moment in Frankreich einerseits und in Polen andererseits fest und kommt nicht voran.

Seine Blüten ähneln denen des Buschwindröschens, seine Blätter denen der Akelei. Die Pflanze wird etwa 20 cm hoch und gedeiht in Laubwäldern, im Garten also unter den Sträuchern, deren Laub man im Herbst an Ort und Stelle verrotten lassen sollte.

Pflanzenportrait: Windröschen

Zu den schönsten und zugleich auch unkompliziertesten Frühjahrsboten gehören für mich die Windröschen, allen voran das allseits bekannte weißblühende Buschwindröschen, welches im März und April die Böden der Laubwälder oft großflächig bedeckt und uns mit seiner Blütenpracht erfreut. Auch blaue und rosafarbene Exemplare wurden schon gefunden. Weniger bekannt, aber mindestens genauso schön ist das leuchtend gelb blühende Gelbe Windröschen. Es wächst ebenfalls teppichbildend und bildet selten einen hellgelb blühenden Bastard mit dem Buschwindröschen. Der Name dieser Kreuzung lautet Leipziger Windröschen. Diese bilden besonders schnell Teppiche, da sie keine Samen produzieren und somit desto mehr Kraft in die Ausbildung von Rhizomen stecken können, mit denen sie sich unterirdisch ausbreiten.

Buschwindröschen, blaue Variante

 

Buschwindröschen, rosafarbene Variante

 

blaues Buschwindröschen zusammen mit Leipziger Windröschen

Neben den erwähnten Arten eignen sich auch das Große Windröschen und das Griechische Windröschen, von dem es weiße, rosafarbene und blaue Sorten gibt, als Zierpflanzen für unsere Gärten. Sie sind über den Handel leicht erhältlich und gedeihen am Plätzen, an denen sie sich ungestört ausbreiten können, wie zum Beispiel unter Sträuchern, deren Laub man im Herbst liegen lassen sollte, um den Bedingungen eines Waldbodens möglichst nahe zu kommen.

Griechisches Windröschen