Es-ist-Zeit-Rap

Es ist viertel vor Liebling-ich-halt-es-nicht-mehr-aus,

es ist zehn vor Schatz-es-muss-endlich-raus,

es ist fünf vor manno-denk-doch-auch-an-mich,

es schlägt jeden Moment jaja-ich-liebe-dich.

 

Der Gong schlägt laut Leidenschaft-hoch-zwei.

Nein, ich hab mich verzählt, ich glaub, es ist wohl schon hoch-drei.

Der Zeiger meiner Uhr steht auf Zwölf-Uhr-acht.

Du sagst, oh, schon so spät. Mann, wer hätte das gedacht!

 

Das Ticken der Sekunden klingt in meinen Ohren.

Ich fange an zu kochen, doch du lässt mich schmoren.

Mein Kesseldruck steigt, ich geb mir alle Müh,

nicht zu explo……aah…Mist! Schon wieder zu früh.

(c) Martin Pierick

 

 

 

 

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Ozean aus Licht

ich kleb am Grund

schattenumflutet

seelenwund

mein Herz verblutet

alles zerbricht

und über mir

ein Ozean aus Licht

 

ich schaue auf

kann mich nicht rühren

du rufst ‚lauf!’

doch… du musst mich führen

so schweres Gewicht

und über mir

ein Ozean aus Licht

 

mit Tränen der Wut

spülst du mich frei

salzige Flut

es ist vorbei

ich seh dein Gesicht

und um uns

ein Ozean aus Licht

 

Konzertmitschnitt

Liebe Freunde, unser Chorkonzert wurde mitgeschnitten und kann unter              https://deref-web-02.de/mail/client/eeSmtXk-FYU/dereferrer/?redirectUrl=https%3A%2F%2Fwe.tl%2FMjfPbxO9YT                                                  heruntergeladen werden, allerdings nur noch für wenige Tage. Am Anfang erklingt aus unerfindlichen Gründen Katie Melua(sie war an dem Abend nicht anwesend), unser Chor – KlangArt – ist als erstes auf der Bühne. Lutz und ich machen die Moderation. Viel Spaß beim Hören!

 

Die Nacht der Chöre

Unser Chor – KlangArt – eröffnete den Abend. Lutz und ich übernahmen die Moderation. Der folgende Beitrag einschließlich des Fotos entstammt der Neuen Westfälischen vom 12.02.2018


Gefühlvoll: Der vor über 30 Jahren im Bielefelder Süden gegründete Chor KlangArt machte in der Oetkerhalle den Anfang. Foto: Sarah Jonek | © Sarah Jonek

Hohes Niveau bei der Nacht der Chöre

Mit einfallsreichen Kurzprogrammen stellten 4 Chöre aus Bielefeld und Umgebung in der ausverkauften Oetkerhalle ihre musikalische Klasse unter Beweis

 Antje Doßmann
12.02.2018 | Stand 11.02.2018, 19:45 Uhr

Kultur

Bielefeld. Die „Bielefelder Nacht der Chöre“, die am Samstagabend vor ausverkauftem Haus in der Oetkerhalle stattfand, gehört zu den festen Veranstaltungsgrößen der Stadt. So vielfältig ist die lokale und regionale Chorszene, dass sich Brigitte Brandt vom Kulturamt Bielefeld und Tom Kummerfeldt von Newtone, der als Moderator durch den Abend führte, bei ihrer Eröffnungsrede nur staunend freuen konnten über den nicht abreißenden Andrang der Bewerbungen.

In diesem Jahr traten mit „KlangArt“ und „Pinduc“ aus Bielefeld sowie „Werthers Echte“ und dem „Christophorus-Jugendkammerchor Versmold“ vier Formationen auf, die einmal mehr einen lebhaften Einblick in das umfangreiche Spektrum der Chormusik boten und das Publikum auf ganz unterschiedliche Weise begeisterten. Beeindruckend insgesamt das hohe musikalische Niveau der Darbietungen und die originelle, immer sehr fein auf den gesamten Chor abgestimmte Raffinesse der Arrangements. Das Ganze präsentiert ohne Firlefanz, dafür mit unterhaltsamem Ideenreichtum.

Das zeigte sich schon bei dem ersten Chor des Abends, KlangArt, der vor über 30 Jahren im Bielefelder Süden gegründet wurde. Inzwischen hat der auf Melodisches, Balladeskes spezialisierte Zusammenschluss Zulauf aus dem ganzen Stadtgebiet und mit Hedwig Diekwisch sowie Margret Kaupmann gleich zwei Leiterinnen. Unter dem Motto „The Rhythm Of Life“ präsentierten die acht Männer und doppelt so vielen Frauen ein gefühlvolles Programm. Neben Elton Johns „Electricity“ aus dem Film „Billy Elliot“ und Leonard Cohens „Hallelujah“ wagten sie sich auch an Händels „Lascia ch’io pianga“ aus „Rinaldo“. Eine Oper, die man mit den Worten „Jammerlappen besingt sein Schicksal“ zusammenfassen könnte, wie einer der Sänger launig bemerkte, bevor er die dunkle Arie dann im Schulterschluss mit seinem Chor sehr schön und bewegend interpretierte.

Im Bann der strahlenden Stimmen aus Versmold

Die im Anschluss zahlreich auf die Bühne Schwirrenden waren jüngere Semester, Mitglieder des 2009 an der Uni gegründeten A-cappella-Chors „Pinduc“ unter der Leitung von Lenard Stockfisch. Im leichten Gepäck der locker Singenden zwischen dem eröffnenden „Don’t Stop Me Now“ von Queen und dem Schlusslied „Shut Up And Dance“ von Walk The Moon eine großartig verspielte, für Chormusik eher ungewöhnliche Bearbeitung von Clean Bandits Electro-Dance-„Symphony“. Und beim anschließenden „System Of A Down“-Medley gab es sogar „Heavy Metall auf die Ohren“, wie Lenard Stockfisch grinsend vorwarnte. Halb so wild.

„Werthers Echte“ unter der Leitung von Bettina Landmeier sangen unter dem augenzwinkernden Motto „Höchste Töne aus tiefster Provinz“. Ihr Auftritt bot einigen Sängerinnen Gelegenheit zu mutigen Soli, was besonders bei Snow Patrols verträumter Ballade „Chasing Cars“ unter die Haut gehend glückte. Auch Klassisches fand humorvoll Platz in ihrem vielseitigen Programm, und so wurde Schubert launische Forelle im Nu zu Mozarts „kleiner Nachtforelle“ oder Webers „Freifisch“.

Zum Abschluss kam das Bielefelder Publikum in den Genuss des „Christophorus-Jugendkammerchors Versmold“, der im letzten Jahr siegreich aus dem WDR-Wettbewerb „Die Besten im Westen“ hervorgegangen war. Kaum hatten die 36 Schülerinnen und Schüler die ersten Töne von Scarlattis „Exultate Deo“ gesungen, verstand man erstens, warum sie gewonnen hatten, und war man zweitens im Bann dieser strahlenden Stimmen. Was für ein Erlebnis.

Egal, ob sie ein ungarisches Volkslied oder ein japanisches Fischerlied, Leonard Bernsteins „Somewhere“ oder „Yesterday“ von den Beatles anstimmten – alles geriet den jungen Sängerinnen und Sängern bewundernswert gut.

Nur zu lockerem Mitschwingen konnte ihr engagierter Leiter Hans-Ulrich Henning sie beim besten Willen nicht animieren. Statt ihrer deutete er selbst einen eleganten Tangoschritt an, während seine Schützlinge „El ultimo cafe“ sangen. Und nachsichtig über ihn lächelten.

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Bye Bye Mary Lou

Wer kennt ihn nicht, den alten Schlager ‚Hello Mary Lou‘, kitschig bis an die Schmerzgrenze sowohl mit deutschem Text als auch im englischen Original. Unsere Chorleitung, 2 Frauen, die ich sowohl fachlich als auch privat sehr schätze, befanden eines Tages, das Lied sei es wert, mal wieder gesungen zu werden. Mein Einwand, der Text sei aber wirklich sehr, sehr kitschig, ob man nicht mal einen neuen schreiben könne, wurde leichtfertigerweise mit der Aufforderung, genau dieses doch einfach mal zu machen, beantwortet. Die beiden Damen ahnten wohl nicht, dass ich sie beim Worte nehmen würde. Zwei Wochen später schickte ich ihnen das Produkt meiner Bemühungen als Email zu. Das war vor ca. 8 Jahren. Bis heute habe ich nicht erfahren, ob es ihnen gefallen hat, mit anderen Worten: es hat ihnen wohl nicht gefallen. Macht aber nichts – vielleicht gefällt es ja euch 😀 Für euch, sogar mit Akkorden……

Bye bye, Mary Lou

Refrain

                                                     C                                    F   

Bye bye, Mary Lou – blöde Kuh

                                                 C                                                     G   G7

Hau ab und mach die Tür hinter dir zu!

                                               C                                 Am

Bye bye, Mary Lou – ich und du!

                                       C                                    G                            C

Da läuft nichts mehr, darum: lass mich in Ruh!

 

1. Strophe

                          C                                                          F

Wenn du jetzt gehst, wird alles gut, ich schöpfe wieder neuen Mut.

                                           C                                                            G   G7

Verschwinde wie der Schnee im Monat Mai!

                     C                                                                F

Geh dorthin, wo der Pfeffer sprießt und man sich in die Kniee schießt.

                                           C                           G                           C

Egal wohin! Mein Schatz, es ist vorbei.

(Refrain)

 

2. Strophe 

Du sagst, du kannst es nicht versteh’n, doch ich will dich nicht wiederseh’n.

Dein lauer Kuss schmeckt wie ein schales Bier.

Da ist nichts, was mich bei dir hält, was mir noch an dir gefällt.

Es ist vorbei, mein Schatz, drum sag ich dir:

(Refrain)

 

3. Strophe 

Du hälst den Colt mir an die Stirn und zielst damit auf mein Gehirn.

Warum, mein Schatz, regst du dich denn so auf?

Das Leben wird schon weitergeh’n, ich sag Tschüss und Auf Wiederseh’n,

da kommt auch schon die Kugel aus dem Lauf.

Bye Bye, Mary Lou! Nu’ is’ Ruh.

Lalalalalala…

Bye Bye, Mary Lou! Schubidu!

Lalalalalala….

 

In Gummistiefeln am Klavier

sitze ich nicht, da ich keine Gummistiefel und auch kein Klavier besitze, und doch passt’s irgendwie, schließlich stamme ich vom Lande und habe gleichwohl eine gewisse musische Neigung. Das Original heißt Barfuss am Klavier, ihr findet es bei Youtube.