Das Tier in mir

Der Wind steht günstig,

die Nüstern erbeben.

Die Lefzen zucken,

ich rieche dein Leben.

*

Das Tier in mir

schleicht auf und ab,

am Gitter entlang,

du hälst es auf Trab.

*

Ich wittere dich,

du schießt mir ins Blut,

durchströmst meine Lenden,

erhitzt meine Glut.

*

Das Tier in mir,

zum Sprung bereit.

Es giert nach dir,

gleich ist es so weit.

*

Du kommst mir zuvor,

fällst über mich her,

verbeisst dich in mich

und liegst auf mir schwer.

*

Ich spür deine Fänge

in meinem Genick.

Du schließt deine Augen,

ein letzter Blick.

11 Gedanken zu “Das Tier in mir

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